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Gewalt – wir können etwas dagegen tun
Hänseleien, Beleidigungen, Prügeleien und Drohungen - Gewalt an der Schule zeigt sich in vielen Formen. Ob verbal, körperlich, auf dem Pausenhof, in der Klasse oder im Schulbus, die Ursachen von Gewalt sind vielfältig. Wie kann aber der Einzelne darauf reagieren, was können wir gemeinsam dagegen tun? Mit dieser Frage setzten sich die 2. und 3. Klasse der Fachschule für Hauswirtschafft und Ernährung in Dietenheim , im Rahmen des Projekts „GEWALTig: Miteinander leben in Harmonie – Yes we can!“, auseinander.
Es gibt wohl keine Schule ohne Gewalt – auch Dietenheim ist keine Ausnahme. Genau das war der Auslöser, dass sich die Lehrerinnen Judith Unterweger und Anita Grießmair entschieden, dieses Thema in Form eines Projekts aufzuarbeiten. So wird und wurde das Thema während des gesamten Schuljahres in verschiedenen Fächern in den Unterricht integriert, den Höhepunkt stellten aber zwei Projektvormittage im Dezember dar. An diesen beiden Tagen arbeiteten die Schülerinnen in Form von theoretischen Inputs, Übungen, Rollenspielen, aber auch kreativen Einheiten an jeweils vier Stationen. Erarbeitet wurden Themen wie Formen von Gewalt, Entstehungsbedingungen und Konfliktlösungsstrategien. Ziel des Projekts war es, den Schülerinnen einerseits die verschiedenen Formen und Wirkungen der Gewalt näherzubringen, andererseits sollten sie für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten sensibilisiert werden. Damit das Gelernte auch sichtbar wird, wurden die Ergebnisse der Projekttage abschließend in einer Broschüre festgehalten. Das Interesse war groß, die Resultate durchwegs positiv.
Wer neugierig geworden ist, ist am „Tag der offenen Tür“, der an der Fachschule für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung in Dietenheim am 24.03.2012 mit Beginn um 10 Uhr stattfindet, herzlich eingeladen, sich das Projekt in Form einer Wanderausstellung anzusehen, beziehungsweise einen Blick in die Broschüre zu werfen.